IMS: Personalabbau in Liechtenstein

Die IMS-Gruppe in Bendern will 20 von den derzeit noch 30 Stellen zum Ende des Jahres abbauen - dies berichtet "vaterland.lie".
 
Am 20. September hätten - so das Medium - der Geschäftsführer und die Finanzchefin des Unternehmens den Liechtensteinischen Arbeitnehmerverband persönlich über die finanziellen Probleme und die diesbezüglichen Restrukturierungspläne unterrichtet.
 
Die IMS-Gruppe befindet sich bereits seit längerer Zeit in einer tiefgreifenden Restrukturierung. Das Unternehmen hatte bereits im Frühjahr 2015 den Verkauf der Liegenschaft in Bendern an die Liechtensteiner Speditionsfirma Wohlwend in die Wege geleitet.
 
Diese "Auflösungserscheinungen" hatten Befürchtungen geweckt, wonach der Möbelhersteller seinen Hauptsitz in Liechtenstein gänzlich auflösen könnte. Damals hatte Ex-IMS-Chef Dr. Olaf Hoppelshäuser und jetziges Vorstandsmitglied der MHK Group AG/Dreieich dem noch vehement widersprochen und nur von "schlanker und effizienter" - nicht in personeller Hinsicht - gesprochen.
 
Im Zuge dessen wurden nicht mehr benötigte Teile des Lagers und des Showrooms in Angriff genommen und die Ausstellungsfläche um die Hälfte auf rund 3000 qm verkleinert. - Nun hat man aktuell doch die "Personal-Einsparungskarte" zur Kostenreduzierung gezogen.
 
Hintergrund: Die IMS Group ist Teil der Berggruen Holdings Ltd. und erzielte zuletzt mit mehr als 2500 Mitarbeitern einen Umsatz von jährlich rund 190 Mio. Euro.

Datum: 11. Oktober 2018
Quelle: www.moebelnews.de