Die Alno AG übernimmt die Schweizer AFG Küchen AG mit ihren Marken Piatti und Förster

Die Gerüchte gibt es schon seit Monaten, in letzter Zeit haben sie sich immer weiter verdichtet, und nun ist es amtlich: Der Küchen-Hersteller Alno AG, Pfullendorf, übernimmt die Küchensparte AFG Küchen AG des Schweizer Baukonzerns AFG AG mit ihren Marken Piatti und Forster. Für Alno ist es «die grösste Übernahme in der jüngeren Firmengeschichte».
 
Die AFG Kuchen AG ist Marktführer in der Schweiz. Piatti hat seinen Schwerpunkt bei Holzküchen, Forster ist Spezialist für Stahlküchen. Rund 80 Prozent des Umsatzes von 170 Millionen Franken (ca. 140 Mio. Euro) werden über eigene Küchenzentren realisiert. Das Unternehmen beschäftigt 500 Mitarbeiter.
 
Alno will die AFG Küchen AG eigenständig weiterführen. CEO Max Müller: «Piatti macht weiterhin Schweizer Küchen für den Schweizer Kunden. Dafür steht auch der künftige Verwaltungsrats-Präsident Werner J. Rellstab, ehemaliger langjähriger CEO und Verwaltungsrat der V-Zug AG.»
 
Aufgrund der Ende 2012 begonnenen Effizienz-Programme bei Piatti und Forster sowie der Einkaufsvorteile, die aus dem Zusammenschluss resultieren sollen, rechnet Alno mit Synergie-Potentialen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. Euro ab 2015. Der Schweizer Küchenmarkt verfüge über ein hohes Preisniveau, sei stabil und mit einer Zunahme von drei Prozent pro Jahr einer der Wachstumsmärkte in Europa.
 
Max Müller: «Wir freuen uns, dass Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen Teil der Alno-Familie werden. Im Gegenzug erhält die AFG Küchen AG mit uns einen starken strategischen Partner. Unser Ziel ist es, das Wachstum der beiden Marken zu stärken, in neue Marktsegmente vorzustossen und das Exportgeschäft mit den Stahlküchen auszubauen.»
 
Für Daniel Frutig, CEO der AFG Arbonia-Förster-Holding AG, ist der Verkauf «die beste Lösung für Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen. Sie erhalten die Möglichkeit, unter dem Dach eines grossen, international tätigen Küchenherstellers zu wachsen und ihre Marktposition zu stärken

Daum: 17. Januar 2014
Quelle: www.moebelnews.de